Daniel Bernhard, Einsatzleiter am Loveride, erzählt:
Punkt 6.00 Uhr morgens trafen sich 15 Angehörige unserer Feuerwehr vor dem Depot.
Ein gemeinsames Ziel: Die Unterstützung von muskelkranken Kindern.
Jedes Jahr leisten einige Kameraden und Kameradinnen freiwillig und unentgeltlich ihren Beitrag zum Loveride. Ausgerüstet mit drei von der GVZ gesponserten Fahrzeugen (ein Tanklöschfahrzeug, ein Öl-/Wasserwehrfahrzeug und ein Ersteinsatzfahrzeug) brachen wir nach Dübendorf auf.
Dieses Jahr war Petrus den Bikern wohlgesinnt, ein wunderbarer Tag erwartete uns.
Wie in den vergangenen Jahren, waren wir für die Sicherheit auf dem Festgelände (mit Ausnahme der Gebäude) sowie für die Fahrzeuge verantwortlich. Ziel war das Vermeiden von Personenschäden und minimaler Sachschaden im Einsatzfall.
Beim Love Ride gibt es drei Gefahrenschwerpunkte:
- Zum einen brigt der Foodbereich ein erhebliches Gefahrenpotenzial. Heisses Fritieröl kann zu Bränden führen.
- Im Stuntbereich und bei der Bike-Prämierung, wo auf brennende Reifen (z.B. Burn-Out) oder Unfälle (z.B. Fahrzeugbrand) geachtet werden muss.
- Und zu guter letzt im Warteraum der Einfahrt und zum Ride-Out, wo es zu Fahrzeugbränden kommen kann.(Die Bikes sind Vollgetankt, der Tank erwärmt sich, das Benzin dehnt sich aus, läuft über und entzündet sich am heissen Motor).
Zum Glück kam es aber zu keinen grösseren Zwischenfällen, lediglich eine Ölspur gab es zu beseitigen.
Die vielen Besucher, die super coolen Bikes, die einmalige Loveride Atmosphäre, das gute Wetter und die gute Laune meiner Kameraden/innen - machten den diesjährigen Loveride zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Ich bedanke mich bei allen Beteiligten von ganzem Herzen und freue mich mit Euch im nächsten Jahr den Love-Ride und damit die muskelkranken Kinder unterstützen zu können.