PRÄVENTION

RICHTIG REAGIEREN IM BRANDFALL

FLORI - FEUERWEHR FÜR KINDERGÄRTEN

Im Auftrag der Gebäudeversicherung Kt. Zürich (GVZ) sind auch Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Kloten mit der Puppe "Flori" in Kindergärten unterwegs. Das Ziel ist, Vertrauen in die Feuerwehr zu schaffen und den Kindern den richtigen Umgang mit Feuer sowie das korrekte Verhalten im Brandfall beizubringen. Neben der Evakuation zum festgelegten Sammelplatz wird auch der Anruf beim Feuerwehrnotruf 118 geübt. So lernen die Kinder auf spielerische Weise, wie sie sich im Ernstfall verhalten müssen.

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SCHULHAUS EVAKUATIONSÜBUNGEN

In Zusammenarbeit mit den klotener Schulen üben wir regelmässig die Evakuation der verschiedenen Schulhäuser, um die Schüler für das richtige Verhalten im Ernstfall zu sensibilisieren. Auch hier ist natürlich wichtig, dass alle wissen, wo sich der jeweilige Sammelplatz befindet.

KINDERFEUERWEHRTAG

Um das richtige Verhalten im Umgang mit Feuer auch der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen, führen wir jedes Jahr einen öffentlichen Anlass durch, an dem alle Kinder herzlich eingeladen sind, auf spielerische Art und Weise das Feuerwehrhandwerk kennenzulernen. Hier können die Kinder selber zum Schlauch greifen, sich in ein Feuerwehrfahrzeug setzen oder eine Feuerwehrleiter besteigen. Natürlich können die Kinder unter fachlicher Anleitung auch selber ein Feuer löschen! Nicht selten besuchen uns bei dieser Gelegenheit Kinder und Jugendliche, bei denen wir im Kindergarten oder in der Schule das Interesse an der Feuerwehr geweckt haben.

LOVE RIDE

Der Love Ride Switzerland ist die grösste Benefizveranstaltung der Schweizer Biker-Szene und findet jedes Jahr auf dem Militärflugplatz Dübendorf statt. Der erzielte Gewinn kommt vollumfänglich muskelkranken und behinderten Menschen zugute. Für die Feuerwehr Kloten ist es seit vielen Jahren eine Selbstverständlichkeit und ein Privileg, an diesem Anlass jeweils die Brandwache zu stellen. Auch wenn ein Motorrad mal überhitzen oder Öl auslaufen sollte, sorgen wir auf dem Festgelände für Sicherheit. Die GVZ unterstützt uns dabei mit Material und Fahrzeugen. Unsere Kameradinnen und Kameraden leisten jedes Jahr über 200 Stunden freiwillige Extraarbeit für diesen tollen Anlass.

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LEBENSRETTENDE SOFORTMASSNAHMEN BEI HERZ-/KREISLAUFSTILLSTAND

Jährlich erleiden etwa 350'000 Menschen einen Herz-/Kreislaufstillstand ausserhalb einer medizinischen Institution. Rund 100'000 Betroffene könnten gerettet werden, wenn eine unmittelbare Herzdruckmassage noch vor Eintreffen der Rettungskräfte durch Laienhelfer durchgeführt würde. Viele Menschen trauen sich jedoch nicht zu, in einer solchen Situation zu helfen - aus Angst davor, etwas Falsches zu machen. Nur nichts machen ist falsch! Wenn der Nothelferkurs schon eine Weile her ist: die Samaritervereine und diverse private Firmen bieten BLS-AED Kurse an. Dort werden die lebensrettenden Softortmassnahmen trainiert (Basic Life Support, BLS) sowie der Umgang mit einem automatisierten externen Defibrillator (AED) geübt. Es lohnt sich und rettet Leben - vielleicht auch das Ihrer Eltern, Kinder, oder Ihr eigenes!

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RETTUNGSGASSE BILDEN - WEIL KEIN DURCHKOMMEN LEBEN KOSTEN KANN!

Sobald sich ein Stau auf der Autobahn oder Autostrasse bildet, sollen die Fahrzeuge auf der linken Spur nach links ausweichen, auf allen anderen Spuren orientiert man sich nach rechts. Die Gasse wird so breit erstellt, dass auch grössere Fahrzeuge der Feuerwehr und des Abschleppdienstes durchfahren können. Fälschlicherweise gehen viele Fahrer davon aus, dass man die Rettungsgasse erst bilden muss, wenn sich ein Rettungsfahrzeug nährt oder man per Radio dazu aufgefordert wird. Dann ist es jedoch meist schon zu spät, weil die Autos Stossstange an Stossstange stehen und nicht den nötigen Platz schaffen können. Sobald der Verkehr ins Stocken gerät, sollte man bereits seitlich ausweichen.

RETTUNGSKARTE IM AUTO MITFÜHREN

Die Rettungskarte ist ein A4 Blatt, auf dem wichtige Informationen zu Ihrem Fahrzeug für die Rettungskräfte aufgeführt sind. Die Rettungskarte enthält Angaben über die Position von Karosserieverstärkungen, Energiespeicher, Airbags, Gurtstraffer, Gasgeneratoren, Steuergeräte und mehr. Mit Hilfe dieser Informationen können die Retter bei eingeklemmten Insassen nach einem Unfall die Rettungsgeräte optimal einsetzen und so Gefahren aus dem Weg gehen. Dies reduziert nicht nur die Rettungszeit sondern vereinfacht auch die Planung der technischen Rettung der Verletzten. Gehen Sie jetzt gleich auf http://rettungskarte.ch, suchen Sie die Rettungskarte Ihres Fahrzeugs und legen Sie diese hinter die Fahrersonnenblende in Ihrem Auto.

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SICHER GRILLIEREN

Es gibt doch nichts Schöneres, als einen schönen Sommerabend beim Grillieren ausklingen zu lassen. Wenn dann auch noch ein paar einfache Sicherheitstipps berücksichtigt werden, steht dem Grillspass nichts mehr im Weg.

  • Immer wieder gibt es Unfälle mit Gasgrills aus Deutschland, aber auch mit in der Schweiz gekauften deutschen Druckreduzierventilen. Das Problem dabei ist, dass ausländische Druckreduzierventile zum Teil nicht mit Schweizer Gasflaschen kompatibel sind und somit Gas unkontrolliert ausströmen kann.
  • Überprüfen Sie die Schläuche Ihres Gasgrills auf deren Dichtigkeit. Auch hier kann Gas ungewollt ausströmen und zu Unfällen führen. Tipp: Seifenwasser auf dem Schlauch zeigt mit Bläschenbildung undichte Stellen an.
  • Vor dem Aufdrehen des Gasventils immer den Deckel des Grills öffnen, und den Zünder nur bei geöffnetem Deckel betätigen.
  • Stellen Sie die Gasflasche nicht unter, sondern neben Ihren Grill. So stehen die Chancen im Notfall besser, das Ventil der Gasflasche zudrehen zu können.
  • Halten Sie den nötigen Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien wie Balkonmöbeln, aber auch zu Sonnenstoren ein.
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AUF UNWETTER VORBEREITET SEIN

Die App WETTER-ALARM warnt vor bevorstehenden lokalen Unwettern. So bleibt z.B. noch genügend Zeit, die Sonnestoren hochzufahren oder eine geplante Aktivität im Freien abzusagen. Diese kostenlose Dienstleistung wird von den kantonalen Gebäudeversicherungen und der Helvetia Versicherungen gratis angeboten und arbeitet mit Wetterdaten von SRF Meteo. Weitere Informationen auf https://wetteralarm.ch

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SICHERER UMGANG MIT FEUERWERK

  • Lassen Sie sich beim Kauf von Feuerwerk die Handhabung der einzelnen Feuerwerkskörper erklären, und lesen Sie die Gebrauchsanweisung (bevor es draussen dunkel wird).
  • Lagern Sie Feuerwerk an einem kühlen, trockenen und vor Kinderhänden geschützten Ort.
  • Stellen Sie Wasser zum Löschen und Kühlen von Verbrennungen bereit.
  • Je nach Grösse des Feuerwerkkörpers ist ein Sicherheitsabstand von 40 bis 200 Metern zu Gebäuden, Getreidefeldern oder Waldrändern erforderlich. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in unmittelbarer Nähe von Menschen ist verboten.
  • Schliessen Sie an bekannten Festtagen Dachluken, Fenster und Türen.
  • Zündhölzer, Feuerzeuge und Feuerwerk gehören nicht in die Hände von Kleinkindern. Während des Festes helfen Verbote erfahrungsgemäss wenig. Besser ist eine altersgerechte Instruktion über den richtigen Umgang mit Feuerwerk und eine Beaufsichtigung während dem Abbrennen.
  • Brennt ein Feuerwerkskörper nicht ab, darf man sich ihm frühestens nach fünf Minuten nähern. Übergiessen Sie den Blindgänger mit Wasser. Nachzündversuche sind gefährlich.
  • Raketen sind aus einer gut verankerten Flasche oder einem stabilen Rohr abzufeuern. Der Raketenstab darf nicht in die Erde eingesteckt werden.
  • Basteleien an Feuerwerkskörpern und Eigenkreationen sind gefährlich!
  • Rauchen Sie nie in der Nähe von Feuerwerk!